Hittisau im Bregenzerwald Balderschwang im Oberallgäu Bald wieder Einkehr auf der Grenzland-Loipe? Auch 2012 keinen urigen Hüttenabend!
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Hittisau/Balderschwang. (red) Klein aber fein: Balderschwang ist zwar die kleinste Gemeinde in Bayern, aber viele Wintergäste finden das Dorf im hohen Tal an der Grenze zu Österreich immer wieder eine Reise wert. Denn in dem Allgäuer Ort kann man fast immer mit ganz viel Schnee rechnen.Gerade die langjährigen Gäste beschäftigt aber nun in der aktuellen Wintersaison ein Thema: Denn nach einer schönen Tour durch die herrliche Bergwelt kann man vor einer verschlossenen Hütte stehen. Die Langläufer vermissen in diesem Winter zur Einkehr das schon legendäre Loipenstüble, als urigen Ort der gemütlichen Einkehr auf österreichischem Hoheitgebiet, direkt an der Grenzlandloipe.
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Zwar kann man auf der weiteren Loipentour nach Hittisau in der "Sonne" in Sippersegg und im "Tannenbaum" in Dornbündt einkehren.Als Ersatz für das Loipenstüble in Nähe der Landesgrenze gilt das allerdings bei den zahlreichen Wintergästen nicht. Aber auch Winterwanderer und Schneeschuhgeher haben einen beliebten Einkehrort in Balderschwang nicht mehr: Die "Untere Socherhütte" hat den Besitzer gewechselt und steht künftig auch im Sommer nicht mehr zur Verfügung. Neu bewirtschaftet ist die "Oberer Socherhütte", allerdings nur im Winter. 
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Wir hatten in Balderschwang 2011 nachgefragt: Werner Fritz von der Gäste-Info und amtierender 1.Bürgermeister von Balderschwang ist sehr zuversichtlich das die Einkehrmöglichkeit "Loipenstüble", im nächsten Winter wieder möglich ist. Auch seien Verbesserungen für Nicht-Ski-und Wanderfreunde umgesetzt: Winterwanderer können nun einen verlängerten Winterwanderweg entlang der Bolgenach bis zum Schwabenhof nutzen. Die Zuversicht des Balderschwanger ging aber auch 2012 nicht in Erfüllung: Das beliebte "Loipenstüble" ist geschlossen. Unsere Anfrage beim Tourismusbüro in Hittisau im Januar 2011 blieb unbeantwortet. Wir haben 2012 nun nochmals eine Anfrage gestartet, die auch prompt beantwortet wurde. Die Gemeinde Hittisau betont die Wichtigkeit, das die Gäste auch künftig wieder eine Einkehrmöglichkeit entlang der Grenzlandloipe vorfinden.Da das „Loipen-Stüble“ sich aber in Privatbesitz befinde, könne die Gemeinde eine Schließung nicht verhindern. Man hoffe aber, dass die Langlaüfer und Wanderer im nächsten Jahr wieder eine Rast im „Loipenstüble“ machen können.
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 Hittisau/Foto:serrigerland.de 2012
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